Stand: Mai 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Übersetzungsdienstleistungen, die über die Online-Plattform „Almantix“ (www.almantix.com) zwischen Mehmet Kul, Konsul-Smidt-Straße 8s, 28217 Bremen (nachfolgend „Almantix“) und Verbrauchern (§ 13 BGB) (nachfolgend „Kunde“) geschlossen werden.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, Almantix stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Gegenstand des Vertrages ist die Anfertigung von beglaubigten Übersetzungen von Dokumenten und Urkunden aus der vereinbarten Ausgangssprache in die Zielsprache durch Almantix (Werkvertrag gem. § 631 BGB).
(1) Die Präsentation der Dienstleistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.
(2) Durch das Hochladen der zu übersetzenden Dokumente und den Klick auf den Button „Zahlungspflichtig bestellen“ (oder einen vergleichbar eindeutigen Button) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Übersetzungsvertrages ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande, sobald Almantix dem Kunden eine Auftragsbestätigung per E-Mail zusendet oder mit der Ausführung der Dienstleistung (z.B. digitale Bereitstellung der Übersetzung) beginnt.
(1) Die auf der Plattform ausgewiesenen Preise sind Endpreise inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
(2) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe, Ltd. Der Kaufpreis ist unmittelbar mit Vertragsschluss fällig.
(1) Sofern nicht ausdrücklich ein postalischer Versand vereinbart wurde, erfolgt die Lieferung der beglaubigten Übersetzung digital an die vom Kunden hinterlegte E-Mail-Adresse oder über das Plattform-Dashboard.
(2) Die digitale Beglaubigung erfolgt mittels einer Qualifizierten Elektronischen Signatur (QES) gemäß der europäischen eIDAS-Verordnung (EU) Nr. 910/2014. Diese QES ersetzt die physische Unterschrift und den Stempel und entfaltet gemäß § 126a BGB die gleiche Rechtswirkung wie eine handschriftliche Beglaubigung. Die finale Anerkennung der digital beglaubigten Dokumente durch die jeweilige Zielbehörde richtet sich nach den anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen der Behörde.
Verantwortung für das Ausgangsdokument:
(1) Der Kunde ist allein dafür verantwortlich, das korrekte, vollständige und zu übersetzende Ausgangsdokument hochzuladen. Übersetzt Almantix vertragsgemäß das vom Kunden hochgeladene Dokument, gilt die Leistungspflicht von Almantix als vollständig erbracht, auch wenn der Kunde irrtümlich ein falsches, unvollständiges oder ungewolltes Dokument hochgeladen hat. Ein Anspruch auf kostenfreie Neuübersetzung eines anderen Dokuments oder auf Rückerstattung des Kaufpreises besteht in diesem Fall ausdrücklich nicht. Der Kunde trägt das volle Risiko für derartige Übermittlungs- und Auswahlfehler.
Qualität der Vorlage:
(2) Der Kunde ist verpflichtet, die zu übersetzenden Dokumente in gut lesbarer Qualität (z.B. als hochauflösender Scan ohne abgeschnittene Ränder) bereitzustellen. Für Übersetzungsfehler oder Verzögerungen, die auf unleserliche, verdeckte oder passwortgeschützte Vorlagen zurückzuführen sind, haftet Almantix nicht.
Wichtiger Hinweis zur Namensschreibweise:
(3) Bei der Übersetzung aus nicht-lateinischen Schriften (z.B. Arabisch) ist Almantix an gesetzliche und fachliche Richtlinien gebunden, Namen nach den geltenden ISO-Normen (z.B. ISO 233) zu transliterieren. Abweichungen der transliterierten Schreibweise von bestehenden deutschen Dokumenten des Kunden (z.B. Aufenthaltstiteln) stellen keinen Übersetzungsmangel dar und berechtigen nicht zur kostenfreien Nachbesserung oder Rückerstattung, sofern der Kunde nicht vor Auftragserteilung eine bestimmte Schreibweise unter Vorlage eines amtlichen Nachweises zwingend vorgegeben hat.
(1) Almantix haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet Almantix nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Eine weitergehende Haftung, insbesondere für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Schäden, die dadurch entstehen, dass eine Behörde ein (digital) beglaubigtes Dokument aus formalen Gründen ablehnt, ist ausgeschlossen, sofern Almantix nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt hat.
(1) Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB besteht das gesetzliche Widerrufsrecht für Verbraucher nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren oder Erbringung von Dienstleistungen, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
(2) Da es sich bei beglaubigten Übersetzungen von persönlichen Dokumenten um hochgradig individualisierte Anfertigungen handelt, ist ein Widerruf nach Beginn der Übersetzungsarbeiten gesetzlich ausgeschlossen. Mit der verbindlichen Bestellung stimmt der Kunde der sofortigen Ausführung der Dienstleistung zu.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
(1) Der Kunde sichert mit Abschluss des Vertrags zu, dass er entweder eigene personenbezogene Daten zur Übersetzung hochlädt oder die ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person zur Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten durch den Anbieter besitzt.
(2) Lädt der Kunde Daten Dritter ohne deren Zustimmung hoch, so stellt der Kunde den Anbieter von sämtlichen daraus resultierenden Ansprüchen Dritter sowie behördlichen Maßnahmen frei.
(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Bearbeitung eines Auftrags abzulehnen oder zu pausieren, wenn berechtigte Zweifel an der Zustimmung der betroffenen Person bestehen.